Für Ihre Gesundheit

kvt Kassenärztliche
Vereinigung Thüringen

„Arzt hat zu? Wir sind da!“

Krankheiten kennen keine Sprechzeiten. Und so kommt es, dass man plötzlich am Wochenende ärztliche Hilfe braucht. Wer mit seinen Beschwerden nicht bis zur nächsten Sprechstunde warten kann, muss aber nicht gleich in die Notaufnahme. Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nachts, an Wochenenden und Feiertagen für Patienten da.

Welche Ziele verfolgt die Kampagne?

Die gemeinsame Kampagne von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und den Kassenärztlichen Vereinigungen der Bundesländer verfolgt zwei Ziele: In der ersten Kampagnenphase soll die bundesweite Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 bekannter gemacht werden. In der zweiten Phase, ca. ab Beginn des Jahres 2020, sollen die neuen Aufgaben, die dann als Folge des Terminservice- und Versorgungsgesetzes (TSVG) mit der Nummer verbunden sind, beworben werden. Langfristig soll so erreicht werden, dass mehr Patienten in die richtige Versorgungsebene geleitet und Notaufnahmen entlastet werden sowie Patienten schneller an Arzttermine gelangen. Zugleich soll die Kampagne mit dem Start ab 30. August 2019 aber auch falschen Erwartungen entgegenwirken: Die 116117 ist – dies spiegelt sich auch in der ersten Phase der Kampagne wider – für akute und dringende Beschwerden da und soll dann für Arzttermine genutzt werden, wenn der Patient bei seiner eigenen Terminanfrage in Praxen erfolglos war.

Was ist die Idee hinter „Elf 6 und „Elf 7“ und wer steckt hinter den Figuren?

Die Elf 6 und die Elf 7 verkörpern auf einprägsame Weise die Nummer 116117 und tragen so zu ihrer Merkbarkeit bei. Als „Elfen“ stehen die beiden Damen zudem für Fürsorge, kompetenten Rat und schnelle Hilfe und damit für das, was die Menschen von dieser Nummer erwarten. Hinter den beiden Figuren stecken die Schauspielerinnen Monika Anna Wojtyllo (Elf 6) und Melanie Stahlkopf (Elf 7). Beide arbeiten seit Jahren für TV-Produktionen beziehungsweise das Theater.

Warum stellen zwei Frauen die Elf 6 und Elf 7 dar, obwohl Elf die männliche Form ist?

Elf 6 und Elf 7 gehören zusammen und treten stets gemeinsam als „Elfen“ in Erscheinung. Da das Wort „Elfen“ in der Mehrzahl nicht unbedingt mit dem männlichen Geschlecht assoziiert wird, war die Wahl von zwei weiblichen Darstellerinnen kein Hindernis. Entscheidend war, dass die beiden Schauspielerinnen durch ihre Persönlichkeit und Erscheinung das zum Ausdruck bringen, was man von einem Patiententelefon erwartet: Fürsorge, kompetenten Rat und Hilfsbereitschaft.

Wer setzt die Kampagne um?

Die Kampagne wird unter Federführung der KBV gemeinsam mit den KVen gesteuert und koordiniert. Als externer Kreativpartner setzt die Agentur Serviceplan in Berlin die Kampagne um. Sie entwickelte das Konzept der Kampagne und setzt alle Maßnahmen gemeinsam mit der Mediaagentur Mediaplus der Serviceplan-Gruppe am Standort Berlin um.