Für Ihre Gesundheit

kvt Kassenärztliche
Vereinigung Thüringen

Fragen und Antworten zu Covid 19 Impfungen in Thüringen

Aktuelles

  • 3G-Regelung gilt nicht in Arztpraxen – Schieben Sie Arztbesuche nicht auf!
     
    • Es gibt keine rechtliche Grundlage, die Behandlung eines Patienten in einer
    • Arztpraxis oder psychotherapeutischen Praxis davon abhängig zu machen, ob dieser genesen, geimpft oder getestet ist.
    • Jeder kranke Mensch hat nach wie vor Anspruch auf ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
    • Es bestehen keine bundes- und/oder landesrechtlichen Regelungen, die eine Testpflicht oder eine Nachweispflicht eines der 3G für Patienten einer Arzt- oder Psychotherapeutenpraxis erfordern.

      Was heißt das für mich als Patienten?
       
    • Sie können weiterhin zum Arzt gehen, auch ohne genesen, getestet oder geimpft zu sein – Schieben Sie Arztbesuche nicht auf!
    • Rechnen Sie als Geimpfte*r, Genesene*r oder Getestete*r damit, dass sich im Wartezimmer Personen ohne einen der 3G-Nachweise aufhält – alle Personen sind unabhängig des 3G-Status berechtigt, behandelt zu werden.
    • Sie können darauf vertrauen, dass Ihre Arztpraxis ausreichend Schutzmaßnahmen ergriffen hat, um Sie und das eigene Praxispersonal verstärkt vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Für solche Fälle gibt es mittlerweile, im Vergleich zu den Anfängen der Pandemie Schutzausrüstung sowie Erfahrungen durch eine gute Praxisorganisation mit räumlichen Trennungen, der Einhaltung von Abstandsregelungen oder der Etablierung von Infektionssprechstunden u. ä.
       
  • Ab dem 11.10.2021 entfallen die Bürgertestungen.

    Nur begrenzte Personengruppen haben weiterhin nach § 4a TestV mindestens einmal wöchentlich einen Anspruch auf Testungen mittels PoC-Antigentest (ist zwingend von einer andere Person zu entnehmen).

    Wer hat weiterhin einen kostenlosen Testanspruch und wie weise ich diesen nach?

  1. Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben oder in den letzten drei Monaten vor der Testung das zwölfte Lebensjahr vollendet haben (Nachweis via Personalausweis),

  2. Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation (Nachweis via ärztlichem Zeugnis), insbesondere einer Schwangerschaft im ersten Schwangerschaftsdrittel (Nachweis via Mutterpass), zum Zeitpunkt der Testung nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden können oder in den letzten drei Monaten vor der Testung aufgrund einer medizinischen Kontraindikation nicht gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden konnten (Nachweis via ärztlichem Zeugnis),

  3. bis zum 31. Dezember 2021 Personen, die zum Zeitpunkt der Testung das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Nachweis via Personalausweis), zum Zeitpunkt der Testung Schwangere (Nachweis via Mutterpass) und zum Zeitpunkt der Testung Studierende (Nachweis via Studierendenausweis), bei denen eine Schutzimpfung mit anderen als den vom Paul-Ehrlich-Institut im Internet unter der Adresse www.pei.de/impfstoffe/covid-19 genannten Impfstof­fen erfolgt ist (Nachweis via Impfausweis / Impfbescheinigung),

  4. Personen, die zum Zeitpunkt der Testung an klinischen Studien zur Wirk­sam­keit von Impfstoffen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilge­nom­men haben (Schreiben / Bestätigung über die Teilnahme an der Studie inkl. Zeitraum),

  5. Personen, die sich zum Zeitpunkt der Testung aufgrund einer nachgewie­senen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Absonderung befinden, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist (Nachweis via Quarantänebescheid).
     


    Sollten Sie nicht zu einer dieser Personengruppen gehören, wird der Test für Sie kostenpflichtig

    Das Ergebnis der Testung sowie der Nachweis über die Meldung des Ergebnisses an das Gesundheitsamt sind bis zum 31. Dezember 2022 durch die Arztpraxis unverändert zu speichern oder aufzubewahren.


     

  • Thüringer Impfstellen weiterhin geöffnet (30.09.21): Während zahlreiche Bundesländer ab Ende September ihre Impfzentren schließen, bleiben die wohnortnahen Impfstellen in Thüringen weitestgehend geöffnet. Lediglich die Impfstellen in Eisenberg und Blankenhain stellen den Betrieb aufgrund zu geringer Auslastung Ende Oktober ein. Ziel ist es, allen Thüringerinnen und Thüringern auch weiter ein breites Impfangebot in ihrer Nähe anzubieten: bei Haus- und Fachärzten, niedrigschwelligen Impfaktionen oder in den Impfstellen.

    Künftig wird in den Impfstellen von Dienstag bis Samstag geimpft.

    Zur Gemeinsamen Medieninformation von KV Thüringen und Thüringer Gesundheitsministerium

  • Wiedereröffnung der Abstrichstützpunkte (ASPs) ab 1. September: Die KV Thüringen hat im Rahmen der Pandemiebekämpfung Corona-Abstrichstützpunkte eingerichtet, welche zum 31.07.21 vorübergehend in den Standby-Modus versetzt wurden. Aufgrund der zu erwartenden steigenden Inanspruchnahme werden einige der ASPs ab 1. September stufenweise wieder geöffnet. Für Patientinnen und Patienten ist die Terminvergabe zunächst über die 116117 wieder geöffnet. Eine aktuelle Übersicht zu den  ASPs finden Sie hier.
  • COVID-19-Impfung - Auffrischungsimpfungen ab September:

    DieGesundheitsministerkonferenz (GMK) hat in einem weiteren Beschluss vom 09.08.2021 Konkretisierungen vorgenommen:

    Danach soll mit den Auffrischimpfungen für diejenigen Personengruppen, bei denen es vermehrt zu einer reduzierten oder schnell nachlassenden Immunantwort nach einer vollständigen COVID-19-Impfung kommen kann, in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen sowie für Personen mit Immunschwäche oder Immunsuppression sowie Pflegebedürftige in ihrer eigenen Häuslichkeit und Hochbetagte (ab 80 Jahren) gestartet werden, sofern der Abschluss der ersten Impfserie mindestens sechs Monate zurückliegt. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) ist gebeten, schnellstmöglich die Aufklärungsbögen für Auffrischungsimpfungen anzupassen sowie die technischen Voraussetzungen für die Meldungen der Auffrischimpfungen an das RKI und die Ausstellung eines entsprechenden digitalen Impfzertifikats zu schaffen. Ebenso wird das BMG die Coronavirus-Impfverordnung anpassen.

    Laut einer Stellungnahme des BMG übernimmt der Bund potentielle Versorgungsansprüche der Patienten bei den ab September möglichen Auffrischimpfungen, vorausgesetzt die ärztlichen Sorgfaltspflichten bei der Aufklärung und Verabreichung des Impfstoffs werden beachtet. Auch hier greife, so das BMG, § 60 des Infektionsschutzgesetzes. Das BMG weist ebenfalls darauf hin, dass die erneute Gabe bzw. Wiederholung einer Behandlung mit einem zugelassenen Arzneimittel „ein bestimmungsgemäßer Gebrauch ist und nicht außerhalb der Zulassung erfolgt“. Dies ergibt sich aus den Praxisnachrichten der KBV vom 09.08.2021. Mehr dazu können Sie hier nachlesen.


    Zusätzliche Impfung bei erster Impfserie mit AstraZeneca und Johnson & Johnson:

    Ebenfalls können Personen, die eine vollständige Impfserie mit AstraZeneca oder Johnson & Johnson beziehungsweise nach einer Genesung von COVID-19 einen dieser Vektor-Impfstoffe erhalten haben, eine Auffrischungsimpfung mindestens sechs Monate nach Abschluss der ersten Impfserie mit einem mRNA-Impfstoff angeboten werden. Details erfahren Sie an dieser Stelle.

  • Familienimpftage am 21. August an allen Impfstellen: An allen Impfstellen sowie an den Impfzentren Meiningen und Leinefelde findet ist am Samstag, den 21.08.21 von 07:30 bis 13:30 Uhr ein weiterer Familienimpftag statt. Die Termine sind ab sofort über die Online-Terminvergabe und via Hotline buchbar.
     
  • Alle Sonderimpfaktionen in Thüringen im Überblick: https://www.impfen-thueringen.de/sommerimpfen/
     
  • Impfrettung ermöglicht kurzfristige Impftermine: Mit einer neuen Webseite ermöglicht die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen (KVT) allen Thüringern und Thüringerinnen einen weiteren kostenlosen und unkomplizierten Zugang zu einem Impftermin. Über www.impfrettung.de werden kurzfristig verfügbare Impfdosen vermittelt.
    ⇒ Zum Hintergrund
     
  • Bundesländerübergreifende Impfungen sind möglich. Wir als Bundesland bieten nunmehr auch Nicht-Thüringer*innen das Impfen an. Andersrum ist das Impfen in anderen Bundesländern wohl nicht überall möglich. Wir versuchen somit, Termine, die Thüringer*innen nicht annehmen, einmal weniger verfallen zu lassen. Dies gilt allerdings nur, sofern genügend Impfstoff zur Verfügung steht. Damit könnten – unter den gegebenen Voraussetzungen – also beispielsweise Menschen aus Niedersachsen oder Hessen auch an Impfstellen im Eichsfeld geimpft werden.
     
  • Die Impfpriorisierung wurde am 7. Juni 2021 aufgehoben. Alle Termine, die zum jetzigen Zeitpunkt online über www.impfen-thueringen.de gebucht werden können, sind bereits für alle ab dem 16. Lebensjahr zugänglich.
     
  • Seit 7. Juni 2021 können an Thüringer Impfstellen Termine für die Impfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca für alle Personen ab 18 Jahren vereinbart werden. Bund und Länder hatten sich bereits am 6. Mai 2021 darauf verständigt, den Impfstoff von AstraZeneca für alle Menschen ab 18 Jahren in Deutschland freizugeben. Das Aufklärungsmerkblatt der Vektorimpfstoffe vom 12. Mai 2021 wurde dazu entsprechend angepasst: "Für Personen unter 60 Jahren ist die Impfung mit ®®Vaxzevria oder COVID-19 Vaccine Janssen laut STIKO-Empfehlung nach ärztlicher Aufklärung und bei individueller Risikoakzeptanz der zu impfenden Person ebenfalls möglich."

 

Allgemeines

Warum brauchen wir eine Impfstrategie?

Impfen ermöglicht es, eine Immunität in weiten Teilen der Bevölkerung zu erreichen. Damit soll sowohl einer Ausbreitung des Viruses begegnet, als auch mögliche gesundheitliche Folgen einer Erkrankung vermindert werden. Gleichzeitig ist die Entwicklung eines neuen Impfstoffes herausfordernd und kann viele Monate bis Jahre in Anspruch nehmen. Nach aktuellem Kenntnisstand sind die ersten Impfdosen für Thüringen für Januar 2021 angekündigt.

Zu Beginn werden jedoch vermutlich limitierte Mengen von verschiedenen Impfstoffen zur Verfügung stehen. Daher ist bei der Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen erforderlich

Aufgrund einer ersten Priorisierung von Zielgruppen, der begrenzten Anzahl an Impfstoffdosen, sowie besonderen Lagerungs- und Transportbedingungen ist in einer ersten Phase die Durchführung der Impfungen in zentralen Impfstellen und unter Einbeziehung von mobilen Teams sinnvoll. Sobald ausreichende Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, wird angestrebt, die Impfaktivitäten in das Regelsystem übergehen zu lassen.

Wer trägt die Kosten?

Die Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein – unabhängig vom Versicherungsstatus. Auf Grundlage des 3. Bevölkerungsschutzgesetzes hat das BMG eine entsprechende Rechtsverordnung erarbeitet. Der Bund zahlt den Impfstoff. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die gesetzliche Krankenversicherung (Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds) sowie  die Private Krankenversicherung. Wenn in der zweiten Phase in den Arztpraxen geimpft werden kann, übernehmen wie üblich gesetzliche und private Krankenversicherung die ärztliche Leistung.

BMG (21.12.20)


Zu Impfende

Wann wird wer geimpft?

Die Impfpriorisierung wurde ab 7. Juni 2021 aufgehoben. Alle Termine, die zum jetzigen Zeitpunkt online über www.impfen-thueringen.de gebucht werden können, sind bereits für alle ab dem 16. Lebensjahr zugänglich.

Wer soll nicht geimpft werden?

Impfen von schwangeren Frauen nicht empfohlen

Nach aktuellen STIKO Empfehlungen ist die Impfung in einer Schwangerschaft nicht empfohlen. An den Impfstellen und Impfzentren des Landes Thüringen werden aus diesem Grund grundsätzlich keine Impfungen bei schwangeren Frauen durchgeführt. Die betroffenen Bürgerinnen können alternativ bei Ihren Frauen- bzw. Hausarzt eine Impfung erfragen.

Impfen von Genesenen

Die STIKO empfiehlt bei Genesenen nur 1 Impfung, sofern keine Einschränkung des Immunsystems vorliegt, also keine chronische Erkrankung, welche das Immunsystem beeinträchtigt. Diese eine Impfung kann  6 Monate nach der Infektion erfolgen. Bei Einschränkungen des Immunsystems möchten sich die betroffenen Bürger bitte zur individuellen Einschätzung an Ihren Hausarzt wenden.

Aufklärungsblätter Impfstoffe

Wie kommen nicht gehfähige Personen an eine Impfung?

  • Zu den 29 Impfstellen werden 15 mobile Impfteams im Einsatz sein, die vor allem nicht gehfähige Personen in Pflege- und Altenheimen impfen sollen. Für die mobilen Impfteams wird auf die Hilfsorganisationen zurückgegriffen, die in Analogie zu den mobilen Abstricheinheiten vertraglich gebunden werden sollen. Optional können die mobilen Impfteams gemeinsam mit den die jeweiligen Einrichtungen betreuenden Hausärzt*innen und deren Teams die Impfungen durchführen.
     
  • Für Patient*innen, die nicht gehfähig sind, nicht im Heim wohnen, das Haus nicht verlassen können und nicht auf Besuch verzichten wollen, gibt es aktuell lediglich die Möglichkeit, dass sich deren Angehörige impfen lassen müssen. Diese fallen unter Prio 2 („hohe Priorität“).
  • Die mobilen Impfteams fahren nur die Heime an. Die Impfung von Menschen, die nicht im Heim leben, kann nicht durch die mobilen Impfteams organisiert werden, da die Impfstoffbeschaffenheit dies nicht vorsieht.
  • Eine Impfung ist daher nur in einer Impfstelle und in einer Arztpraxis möglich.


Impfstoffe

Wann ist der vollständige Impfschutz gewährleistet?

Zum Nachweis eines vollständigen Impfschutzes gelten aktuell:

1.  die Eintragung beider Impfungen im Impfpass 14 Tage nach der letzten Impfung
bei nicht durchlebter COVID-19 Infektion oder

2. die Eintragung einer Impfung im Impfpass und ein positiver PCR-Test
bei Genesenen nach der 1. Impfung

3.  ein positiver PCR-Test und die Eintragung einer Impfung im Impfpass 14 Tage nach der Impfung
bei Genesenen vor der 1. Impfung

Der reine Antikörpernachweis ist hier nicht ausschlaggebend.


Nebenwirkungen

Was gibt es zu beachten: Verhalten, Risiken, Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen selbst melden:

Aufklärungsblätter Impfstoffe

 

Wer haftet bei Schäden?

Nebenwirkungen bei Impfstoffen sind selten, aber nie ganz auszuschließen. Das zuständige Paul-Ehrlich-Institut beobachtet auftretende Nebenwirkungen aufmerksam. Verdachtsfälle von Impfkomplikationen können dem PEI direkt über die Webseite übermittelt werden. Jeder kann sich dort melden, wenn er oder sie einen Zusammenhang mit der Impfung vermutet. Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker und die Unternehmen sind zu den Meldungen verpflichtet. Darüber hinaus kann eine Meldung künftig auch über eine spezielle App erfolgen. Diese wird vom Paul-Ehrlich-Institut entwickelt und ist in Kürze in den App-Stores verfügbar.

Wenn es durch die Anwendung des Impfstoffs zu einer Schädigung kommt, kommt je nach Fallgestaltung eine Haftung u.a. des pharmazeutischen Unternehmens aufgrund verschiedener gesetzlicher Grundlagen in Betracht. Haftungsregelungen können sich ergeben aus dem Arzneimittelrecht, dem Produkthaftungsgesetz sowie den allgemeinen Haftungsregelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Im Infektionsschutzgesetz (§ 60 Abs. 1 S. 1 IfSG) ist auch genau geregelt, wann jemand einen Antrag auf Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz stellen kann. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn jemand durch eine Impfung, die von einer zuständigen Landesbehörde öffentlich empfohlen wurde, gesundheitlichen Schaden erlitten hat.

BMG (21.12.20)

Personal

Wer führt die Impfungen durch?

Die Impfungen können grundsätzlich von entsprechend geschultem ärztlichen und medizinischen Personal durchgeführt werden.

Sofern es die Räumlichkeiten ermöglichen, ist eine Besetzung je Impfstelle wie folgt geplant:

  • mindestens 1 Arzt/Ärztin,
  • 2 impfberechtigte nicht-ärztliche Fachkräfte sowie
  • 2 Mitarbeitende am Check-In, sog. Impfstellen-Manager, die sich um die gesamten organisatorischen Abläufe innerhalb der Impfstelle kümmern und als Ansprechpartner für den Pandemiestab der KVT zur Verfügung stehen.

Woher kommt das Personal?

Die KV Thüringen hat ihre Mitglieder, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Thüringens, via E-Mail, wöchentlichem kvticker (Newsletter) und Internetseite zur Bereitschaft aufgerufen und tut dies fortwährend.

 


Terminvergabe

Wird ein Termin zum Impfen benötigt?

Ja. Es gibt ein Terminvergabesystem, bei dem der Anfragende bestätigen muss, dass er oder sie über einen entsprechenden Nachweis einer zu priorisierenden Gruppe verfügt. Sollte er oder sie diesen dann zum Impftermin nicht vorlegen können, verfällt der Anspruch auf diesen Termin und der nächste rückt vor.

Die Terminvergabe ist geöffnet:

  • seit 30.12.20 online
  • seit 04.01.21 telefonisch über die 03643-49 50 49 0

Wie läuft die Terminvergabe ab?

Die Terminvergabe erfolgt priorisiert über eine Internetseite sowie telefonisch:

  1. online auf www.impfen-thueringen.de.

    ⇒ zur Zusammenfassung (PDF)
     
  2. telefonisch unter der Telefonnummer 03643/4950490

    Erreichbarkeit: Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 – 17 Uhr & Mittwoch und Freitag von 8 – 12 Uhr

Bei der Vereinbarung des Impftermins über die Website bzw. Telefonnummer erfährt die Person, wann sie wo geimpft wird. Durch ein Netz von 29 Impfstellen und 15 mobilen Impfteams ist gewährleistet, dass i.d.R. entweder wohnortnah oder bei Bewohner*innen von Alten-/Pflegeheimen durch ein mobiles Impfteam geimpft werden kann.

 

Weiterführende Informationen

Informationen von öffentlichen Institutionen

Die Informationslage zur Impfung gegen SARS-CoV-2 in Thüringen aktualisiert sich laufend. Wir verweisen Sie dazu auf die Internetseiten folgender Einrichtungen:


Informationen von Krankenkassen

Vor dem Hintergrund des Starts der ersten Corona-Impfungen in Deutschland erweitern Krankenkassen ihre Informationsangebote rund um das Coronavirus:

  • AOK PLUS - Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2266550 informiert ein 55-köpfiges Team aus Ärzten und medizinisch ausgebildetem Fachpersonal rund um die Uhr zur Corona-Impfung.
  • BARMER - Die kostenlose Hotline 0800 84 84 111 steht uneingeschränkt allen Bundesbürgerinnen und -bürgern rund um die Uhr zur Verfügung.
  • BKK - Hotline zum Coronavirus: 0211 9065 – 666
  • DAK - Täglich rund um die Uhr ist folgende Rufnummer geschlatet: 040 325 325 800. (Sie zahlen lediglich den Anruf zum Ortstarif).
  • IKK classic - Kostenlose Beratung zu medizinischen Fragen rund um die Corona-Impfung: Versicherte erreichen die medizinische Hotline an sieben Tagen in der Woche rund um Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 455 1000.
  • KKH - Gesundheitshotline: 089 95 00 84 188 (auch bei Fragen rund um das Coronavirus)
  • TK - 040-46 06 - 61 91 60 (Montag bis Freitag 8 - 20 Uhr)