Für Ihre Gesundheit

kvt Kassenärztliche
Vereinigung Thüringen

Terminvergabe

Die Terminvergabe erfolgt priorisiert über eine Internetseite sowie telefonisch:

  1. online auf www.impfen-thueringen.de.
    ⇒ zur Zusammenfassung (PDF)
  2. telefonisch unter der Telefonnummer 03643/4950490
    Erreichbarkeit: Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 – 17 Uhr & Mittwoch und Freitag von 8 – 12 Uhr

Fragen und Antworten zu Covid 19 Impfungen in Thüringen

Allgemeines

Was ist COVID-19?

Coronaviren sind seit Jahrzehnten bekannt. Seit dem Jahreswechsel 2019/2020 zirkuliert weltweit ein neuartiges Coronavirus, das SARS-Coronavirus-2 (SARS-CoV-2), welches der Erreger der Krankheit COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) ist. Zu den häufigen Krankheitszeichen von COVID-19 zählen trockener Husten, Fieber (über 38 °C), Atemnot sowie ein vorübergehender Verlust des Geruchs- und Geschmackssinnes. Auch ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Kopf- und Gliederschmerzen, Halsschmerzen und Schnupfen werden beschrie-ben. Seltener berichten Patienten über Magen-Darm-Beschwerden, Bindehautentzündung und Lymphknotenschwellungen. Folgeschäden am Nerven- oder Herz-Kreislaufsystem sowie langanhaltende Krankheitsverläufe sind mögich. Obwohl ein milder Verlauf der Krankheit häufig ist und die meisten Erkrankten vollständig genesen, sind schwere Verläufe mit Lungenentzündung, die über ein Lungenversagen zum Tod führen können, gefürchtet.

Neben dem Vermeiden einer Infektion durch Beachtung der AHA + A + L-Regeln (Abstand halten, Hygiene beachten, All- tagsmaske tragen, Corona-Warn-App herunterladen, regelmäßig lüften) bietet die Impfung den bestmöglichen Schutz vor einer Erkrankung.

Impfaufklärung BMG (09.12.20)

Warum brauchen wir eine Impfstrategie?

Impfen ermöglicht es, eine Immunität in weiten Teilen der Bevölkerung zu erreichen. Damit soll sowohl einer Ausbreitung des Viruses begegnet, als auch mögliche gesundheitliche Folgen einer Erkrankung vermindert werden. Gleichzeitig ist die Entwicklung eines neuen Impfstoffes herausfordernd und kann viele Monate bis Jahre in Anspruch nehmen. Nach aktuellem Kenntnisstand sind die ersten Impfdosen für Thüringen für Januar 2021 angekündigt.

Zu Beginn werden jedoch vermutlich limitierte Mengen von verschiedenen Impfstoffen zur Verfügung stehen. Daher ist bei der Impfempfehlung durch die Ständige Impfkommission (STIKO) eine Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen erforderlich

Aufgrund einer ersten Priorisierung von Zielgruppen, der begrenzten Anzahl an Impfstoffdosen, sowie besonderen Lagerungs- und Transportbedingungen ist in einer ersten Phase die Durchführung der Impfungen in zentralen Impfstellen und unter Einbeziehung von mobilen Teams sinnvoll. Sobald ausreichende Impfstoffmengen zur Verfügung stehen, wird angestrebt, die Impfaktivitäten in das Regelsystem übergehen zu lassen.

Nationale Impfstrategie des Bundesgesundheitsministeriums

Thüringer Impfstrategie

Wie wirksam ist die Impfung?

Die verfügbaren COVID-19-mRNA-Impfstoffe sind hin-sichtlich der Wirksamkeit und auch der möglichen Impfreaktionen und Komplikationen vergleichbar. Aus den klinischen Prüfungen kann ein Impfschutz ab dem Zeitpunkt 7 Tage (Comirnaty®) bzw. 14 Tage (COVID-19 Vaccine Moderna®) nach der 2. Impfung abgeleitet werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand bieten die COVID-19-mRNA-Impfstoffe eine hohe Wirksamkeit von bis zu 95 % (Comirnaty®) bzw. 94 % (COVID-19 Vaccine Moderna®). Die Studiendaten zeigen: Die Wahrscheinlichkeit, an COVID-19 zu erkranken, war bei den gegen COVID-19 geimpften Personen um 95 % bzw. 94 % geringer als bei den nicht geimpften Personen. Das bedeutet: Wenn eine mit einem COVID-19-Impfstoff geimpfte Person mit dem Erreger in Kontakt kommt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken. Wie lange dieser Impfschutz anhält und ob geimpfte Personen das Virus weiterverbreiten können, ist derzeit noch nicht bekannt. Da der Schutz nicht sofort nach der Impfung einsetzt und auch nicht bei allen geimpften Personen vorhanden ist, ist es trotz Impfung notwendig, dass Sie sich und Ihre Umgebung schützen, indem Sie die AHA + A + L-Regeln beachten.

BMG (11.01.21)
 

Weitere Informationen zu:

Wo wird wann geimpft?

Pflegeheime

Die Impfungen begannen am 27. Dezember in sechs Thüringer Alten- und Pflegeheimen sowie in einigen Krankenhäusern. Auch an Wochenenden wird in Pflegeheimen und Krankenhäusern weiter geimpft. Neben dem Impf-Monitoring des RKI finden Sie hier eine aktuellere Übersicht zu Impfzahlen in Thüringen.

Impfstellen

Die aktuellen Impfzentren können auch über eine interaktive Karte abgefragt werden.

Für einzelne Impfstellen wird in Abstimmung mit Landräten der Wechsel auf einen optimieren Standort geprüft. Die folgende Liste können Sie auch den Seiten des Thüringer Gesundheitsministeriums entnehmen:

Geöffnet ab dem 13. Januar

Schrittweise Öffnung ab dem 3. Februar

Gotha
Kastanienallee 8, 99867 Gotha / ehemalige Praxis (barrierefrei)
Rudolstadt
Altes Krankenhaus Rudolstadt (Haus 8), Jenaische Straße 14, 07407 Rudolstadt (barrierefrei)

Erfurt
1: Helios Klinik, Nordhäuser Straße 74, 99089 Erfurt (barrierefrei)

2: Katholisches Krankenhaus, Haarbergstraße 70, 99097 Erfurt (barrierefrei)

Greiz
Kreiskrankenhaus Greiz, Wichmannstraße 12, 07973 Greiz (barrierefrei)

Jena
1: Ziegesarstraße 19, 07747 Jena / ehemalige Praxis

2: Volksbad, Knebelstraße 10, 07745 Jena (barrierefrei)

Eisenberg
Waldkliniken Eisenberg, Klosterlausnitzer Straße 81, 07607 Eisenberg (barrierefrei)

Gera
Ärztehaus Bieblach, Johannes-R.-Becher-Straße 1, 07549 Gera (barrierefrei)

Apolda
Stadthalle, Klause 1, 99510 Apolda (barrierefrei)

Pößneck
Krankenhaus Pößneck, Hohes Gässchen 8-10, 07381 Pößneck (barrierefrei)

Sömmerda
Leubinger Straße 5, 99610 Sömmerda (barrierefrei)

Schmölln
Klinik, Robert-Koch-Straße 95, 04626 Schmölln (barrierefrei)

Blankenhain
Krankenhaus, Wirthstraße 5, 99444 Blankenhain (barrierefrei)

Weimar
Mon ami, Goetheplatz 11, 99423 Weimar (barrierefrei)

Arnstadt
Brauhausstraße 1, 99310 Arnstadt (barrierefrei)

Sonneberg
Köppelsdorfer Straße 36, 96515 Sonneberg / alte Tanzschule (barrierefrei)

Ilmenau
Am Stollen 48, 98693 Ilmenau / alte Schwimmhalle (barrierefrei)

Bad Frankenhausen
KMG Klinik, An der Wipper 2, 06567 Bad Frankenhausen (barrierefrei)

Hildburghausen
Coburger Straße 22, 98646 Hildburghausen (barrierefrei)

Bad Langensalza
Hufeland Klinikum, Rudolf-Weiss-Straße 1-5, 99947 Bad Langensalza (barrierefrei)

Nordhausen
Stolbergstraße 131, 99734 Nordhausen (barrierefrei)

Eisenach
Mühlhäuser Straße 94, 99817 Eisenach / Container Klinikgelände (barrierefrei)

Leinefelde
Händelstraße 10, 37327 Leinefelde / alte Schule (barrierefrei)

Meiningen
Dr.-Romberg-Straße 2, 98617 Meiningen Dreißigacker /Demenz Zentrum Haus 2 (barrierefrei)

Mühlhausen
Lindenhof 6, 99974 Mühlhausen (barrierefrei)
Navi-Adresse: Sondershäuserlandstraße 3

Suhl
Friedrich-König-Straße 23, 98527 Suhl (barrierefrei)

Bad Salzungen
Solewerk Hotel GmbH, Bahnhofstraße 21, 36433 Bad Salzungen (barrierefrei)

 

Schmalkalden
Siechenrasen 13, 98574 Schmalkalden (barrierefrei)

Wann wird wer geimpft?

Solange der Corona-Impfstoff noch knapp ist, muss bei der Vergabe priorisiert werden. Bewohner und Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen sowie alle Menschen über 80 gehören zur Gruppe 1 mit höchster Priorität. Nur Personen aus dieser Gruppe können derzeit eine Impfung erhalten.

1. Schutzimpfungen mit höchster Priorität (§ 2 ImpfVO)

  • Personen ab dem 80. Lebensjahr
  • Personen in Alten- und Altenpflegeeinrichtungen (Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen)
  • Mitarbeiter/innen ambulanter Pflegedienste
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsrisiko (insb. Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste)
  • Mitarbeiter/innen in medizinischen Einrichtungen, in denen Personen behandelt werden, bei denen eine Covid-19-Infektion schwere bzw. tödliche Verläufe erwarten lässt (insb. Hämato-Onkologie, Transplantationsmedizin)

2. Schutzimpfungen mit hoher Priorität (§ 3 ImpfVO)

  • Personen ab dem 70. Lebensjahr
  • Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs (Personen mit Trisomie 21, Demenz oder geistiger Behinderung und Organtransplantierte)
  • Personen in Obdachlosen- und Asylbewerberunterkünften
  • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind
  • eine enge Kontaktperson von pflegebedürftigen Personen oder von Schwangeren

3. Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (§ 4 ImpfVO)

  • Personen ab dem 60. Lebensjahr
  • Personen, bei denen aufgrund einer bestimmten chronischen Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, welches keine Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
  • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei den Streitkräften, bei Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz, in den Parlamenten und in der Justiz,
  • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, Ernährungs- und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen,
  • Personen, die als Erzieher/innen oder Lehrer/innen tätig sind,
  • Personen, mit prekären Arbeits- und/oder Lebensbedingungen, insbesondere Saisonarbeiter/innen, Beschäftigte in Verteilzentren oder der Fleischverarbeitenden Industrie,
  • Personen, die im Einzelhandel tätig sind.

Bundesgesundheitsministerium, 03.02.21
Coronavirus-Impfverordnung

In Arztpraxen sind noch keine Impfungen möglich. Über den Start der Impfungen für die nachfolgenden Gruppen wird rechtzeitig informiert.

ACHTUNG:

  • Pflegende Angehörige von über 80-Jährigen gehören nicht in die Klasse mit höchster, sondern hoher Priorität, und erhalten später Termine.
  • Für Patient*innen, die nicht gehfähig sind, nicht im Heim wohnen, das Haus nicht verlassen können und nicht auf Besuch verzichten wollen, gibt es aktuell lediglich die Möglichkeit, dass sich deren Angehörigen impfen lassen müssen. Diese fallen unter Prio 2 („hohe Priorität“).

    Die mobilen Impfteams fahren nur die Heime an. Die Impfung von Menschen, die nicht im Heim leben, kann nicht durch die mobilen Impfteams organisiert werden, da die Impfstoffbeschaffenheit dies nicht vorsieht.

    Den Impfstoff von BioNTech/Pfizer gibt es immer nur in 5er-Ampullen. Diese können nach der Öffnung fünf Tage im Kühlschrank liegen. Wenn man anfängt, die Ampullen aufzuziehen, müssen alle fünf Ampullen aufgezogen werden. Danach können sie nicht mehr transportiert und weiterverwendet werden.

    Die angesprochene Zielgruppe kann erst geimpft werden, wenn es einen Impfstoff gibt, der über die Regelversorgung zugelassen wird (analog zum Grippeimpfstoff.

Mit wie viel Impfdosen kann Thüringen rechnen?

Beachten Sie bitte: Diese Informationen beziehen sich auf die Seiten des Thüringer Gesundheitsministeriums - die KV Thüringen ist darüber hinaus nicht zu Aussagen fähig:

Die Thüringer Impfstrategie enthält eine Übersicht der eingegangenen und angekündigten Impfstofflieferungen für den Freistaat Thüringen (Stand 01.02.2021). Derzeit liegen von keinem der drei Hersteller, deren Impfstoffe durch die EU zugelassen worden, schriftliche Zusagen vor, die über den Februar hinausgehen. Daher können aktuell leider weiterhin noch keine Termine für den März vergeben werden.

Zu den Impfstoffen

Wie viele Impfungen sind in welcher Zeit möglich?

Kalkuliert wird im Durchschnitt mit fünf Minuten pro ärztlichem Aufklärungsgespräch inkl. impfvorbereitender Maßnahmen wie Desinfektion, Materialvorbereitung, Freimachung, etc. Das entspricht zwölf Impfungen pro Stunde, die in den Impfstellen angestrebt werden.

Geplant ist es, bei genügend Impfstoffvorrat die Impfstellen in zwei sechs-Stunden-Schichten zu öffnen, sodass wir am Ende die Möglichkeit haben, bis zu 12 Stunden täglich zu impfen. Das entspräche 144 Impflingen am Tag. Bei zwei Impfenden vor Ort sind dies 288.

Sofern alle Impfstellen acht Stunden täglich und an fünf Tagen der Woche mit zwei Impfberechtigten und einem Arzt oder einer Ärztin besetzt sind, ist ein Impfvolumen von wöchentlich bis zu 29.000 Impfungen möglich. Dieses kann im Idealfall noch erweitert werden, sofern genügend personelle Ressourcen vorhanden sind.

 

Welcher Nachweis muss für eine Impfung vorgelegt werden?

Die von der STIKO empfohlene Priorisierung von vorrangig zu impfenden Personengruppen sieht vor, dass in der ersten Phase sehr limitierter Impfstoffmengen vor allem Menschen über 80 Jahre, Bewohnerinnen und Bewohner von Alten-/Pflegeheimen und besonderes Gesundheitspersonal geimpft werden sollte. Damit entfiele für die erste Phase die Notwendigkeit, dass Hausärztinnen und Hausärzte eine Impfberechtigung ausstellen, da es entweder nur eines Altersnachweises oder Arbeitgebernachweises bedarf. BMG (28.12.20)

Erforderlich werden die Atteste erst ab der Priorisierungsgruppe zwei beziehungsweise dreiEine formlose Bescheinigung, dass eine entsprechende Erkrankung besteht, ist nach Auskunft des Bundesgesundheitsministeriums ausreichend. Nach der Impfverordnung der Bundesregierung benötigen Patienten mit Vorerkrankungen der Priorisierungsstufen zwei und drei (hohe bzw. erhöhte Priorität) ein ärztliches Attest, damit sie ihren Anspruch auf eine vorrangige Impfung nachweisen können. Dies ist immer dann der Fall, wenn der Betreffende nicht schon aufgrund seines Alters bevorzugt Anspruch hat: Priorisierungsgruppe zwei ab 70 Jahre, drei ab 60 Jahre. Hier kann der Nachweis über den Personalausweis erfolgen.

KBV (19.01.21)


Als Nachweis für die Anspruchsberechtigung gelten laut Impfverordung grundsätzlich: der Personalausweis oder ein anderer Lichtbildausweis. Für Bewohner von Pflege- und anderen Einrichtungen legen die Einrichtungen bzw. Unternehmen eine Bescheinigung vor. Menschen mit chronischen Erkrankungen erhalten ein ärztliches Zeugnis. Kontaktpersonen benötigen eine entsprechende Bestätigung der betreuten Person.

BMG (21.12.20)

Wer soll nicht geimpft werden?

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, für die aktuell kein Impfstoff zugelassen ist, sollen nicht geimpft werden.

Wer an einer akuten Krankheit mit Fieber (38,5°C oder höher) leidet, soll erst nach Genesung geimpft werden. Eine Erkältung oder gering erhöhte Temperatur (unter 38,5°C) ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber einem Impfstoffbestandteil sollte nicht geimpft werden: Bitte teilen Sie der Impfärztin/dem Impfarzt vor der Impfung mit, wenn Sie Allergien haben. Wer nach der 1. Impfung eine allergische Sofortreaktion (Anaphylaxie) hatte, sollte die 2. Impfung nicht erhalten.

Personen, bei denen in der Vergangenheit eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus nachgewiesen wurde, müssen zunächst nicht geimpft werden. Es gibt jedoch keine Hinweise, dass die Impfung eine Gefährdung darstellt, wenn man in der Vergangenheit eine Infektion durchgemacht hat. Es besteht also keine medizinische Notwendigkeit, dies vor der Impfung auszuschließen.

Zur Anwendung der COVID-19-mRNA-Impfstoffe in der Schwangerschaft und Stillzeit liegen noch keine ausreichenden Erfahrungen vor.

Die STIKO empfiehlt die generelle Impfung in der Schwangerschaft derzeit nicht. In Einzelfällen kann Schwangeren mit Vorerkrankungen, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung haben, nach Nutzen-Risiko-Abwägung und nach ausführlicher Aufklärung eine Impfung angeboten werden.

Die STIKO hält es für unwahrscheinlich, dass eine Impfung der Mutter während der Stillzeit ein Risiko für den Säugling darstellt.


COVID-19-mRNA-Impfstoffe sind für Personen ab 16 Jahre (Comirnaty®) bzw. ab 18 Jahre (COVID-19 Vaccine Moderna®) zugelassen. Da zu Beginn jedoch nicht ausreichend Impfstoff für die Versorgung aller zur Verfügung steht, sollen vordringlich Personen geimpft werden, die entweder ein besonders hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf von COVID-19 aufweisen (also z. B. ältere Personen), die aufgrund ihrer Berufstätigkeit ein besonders hohes Risiko haben, sich mit SARS-CoV-2 anzustecken oder die aufgrund ihrer Berufstätigkeit Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen haben. Dies ist die Einschätzung der STIKO (Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut) unter Berücksichtigung der gemeinsam mit dem Deutschen Ethikrat und der Leopoldina erarbeiteten Kriterien zur Priorisierung.

RKI (11.01.21)

Wie viele Impfungen brauche ich?

Für einen ausreichenden Impfschutz muss der Impfstoff zweimal im Abstand von 3 Wochen verabreicht werden. Dabei wird der Impfstoff in den Oberarmmuskel gespritzt.

Wer trägt die Kosten?

Die Impfung in den Impfzentren wird für die Bevölkerung kostenlos sein – unabhängig vom Versicherungsstatus. Auf Grundlage des 3. Bevölkerungsschutzgesetzes hat das BMG eine entsprechende Rechtsverordnung erarbeitet. Der Bund zahlt den Impfstoff. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Länder und die gesetzliche Krankenversicherung (Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds) sowie  die Private Krankenversicherung. Wenn in der zweiten Phase in den Arztpraxen geimpft werden kann, übernehmen wie üblich gesetzliche und private Krankenversicherung die ärztliche Leistung.

BMG (21.12.20)

Was gibt es zu beachten: Verhalten, Risiken, Nebenwirkungen?

Wie verhalte ich mich vor und nach der Impfung?

Wenn Sie nach einer früheren Impfung oder anderen Spritze ohnmächtig geworden sind oder zu Sofortallergien neigen, teilen Sie dies bitte der Impfärztin /dem Impfarzt vor der Impfung mit. Dann kann sie/er Sie nach der Impfung gegebenenfalls länger beobachten.Zu anderen Impfungen soll ein Abstand von mindestens 14 Tagen eingehalten werden.

Nach der Impfung müssen Sie sich nicht besonders schonen. Bei Schmerzen oder Fieber nach der Impfung (s. „Welche Impfreaktionen können nach der Impfung auftreten?“) können schmerzlindernde / fiebersenkende Medikamente (z. B. Paracetamol) eingenommen werden. Ihre Hausärztin / Ihr Hausarzt kann Sie hierzu beraten.
 

Welche Impfreaktionen können nach der Impfung auftreten?

Nach der Impfung mit den mRNA-Impfstoffen kann es als Ausdruck der Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff zu Lokal- und Allgemeinreaktionen kommen. Diese Reaktionen treten meist innerhalb von Tagen nach der Impfung auf und halten selten länger als 3 Tage an.

Comirnaty®: Die am häufigsten berichteten Impfreaktionen in der bisher mehrmonatigen Beobachtungszeit waren Schmerzen an der Einstichstelle (mehr als 80 %), Abgeschlagenheit (mehr als 60 %), Kopfschmerzen und Schüttelfrost (mehr als 30 %), Gelenkschmerzen (mehr als 20 %), Fieber und Schwellung der Einstichstelle (mehr als 10 %). Häufig (zwischen 1 % und 10 %) traten Übelkeit und Rötung der Einstichstelle auf. Gelegentlich (zwischen 0,1 % und 1 %) traten Lymphknotenschwellungen, Schlaflosigkeit, Schmerzen in Arm oder Bein, Unwohlsein und Juckreiz an der Einstichstelle auf.

COVID-19 Vaccine Moderna®: Die am häufigsten berichteten Impfreaktionen in der bisher zumeist zweimonatigen Beobachtungszeit waren Schmerzen an der Einstichstelle (mehr als 90 %), Abgeschlagenheit (70 %), Kopf- und Muskelschmerzen (mehr als 60 %), Gelenkschmerzen und Schüttelfrost (mehr als 40 %), Übelkeit oder Erbrechen (mehr als 20 %), Lymphknotenschwellung in der Achselhöhle, Fieber, Schwellung und Rötung an der Einstichstelle (jeweils mehr als 10 %). Häufig (zwischen 1 % und 10 %) wurde über allgemeinen Ausschlag sowie Ausschlag und Nesselsucht an der Einstichstelle berichtet. Gelegentlich (zwischen 0,1 % und 1 %) trat Juckreiz an der Einstichstelle auf. Die meisten Reaktionen sind bei älteren Personen etwas seltener als bei jüngeren Personen zu beobachten. Die Impfreaktionen sind zumeist mild oder mäßig ausgeprägt und treten etwas häufiger nach der 2. Impfung auf.


Sind Impfkomplikationen möglich?

Impfkomplikationen sind über das normale Maß einer Impfreaktion hinausgehende Folgen der Impfung, die den Gesundheitszustand der geimpften Person deutlich belasten.

In den umfangreichen klinischen Prüfungen vor der Zulassung wurden nach Gabe von Comirnaty® 4 Fälle (zwischen 0,1 % und 0,01 %) von akuter Gesichtslähmung beobachtet, die sich in allen Fällen nach einigen Wochen zurückbildete. Diese Gesichtslähmungen stehen möglicherweise im ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung.

In den umfangreichen klinischen Prüfungen vor der Zulassung wurden nach Gabe von COVID-19 Vaccine Moderna® 3 Fälle von akuter Gesichtslähmung beobachtet, 1 Fall trat in der Kontrollgruppe der Ungeimpften auf.

In allen Fällen hat sich die Gesichtslähmung nach einigen Wochen zurückgebildet. Ob diese Gesichtslähmungen im ursächlichen Zusammenhang mit der Impfung stehen, wird weiter untersucht. In sehr seltenen Fällen wurden Überempfindlichkeitsreaktionen (2 Fälle von Gesichtsschwellung) beobachtet.

Seit Einführung der Impfung wurden in sehr seltenen Fällen Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet. Diese traten kurz nach der Impfung auf und mussten ärztlich behandelt werden.Grundsätzlich können – wie bei allen Impfstoffen – in sehr seltenen Fällen eine allergische Sofortreaktion bis hin zum Schock oder andere auch bisher unbekannte Komplikationen nicht ausgeschlossen werden.

Wenn nach einer Impfung Symptome auftreten, welche die oben genannten schnell vorübergehenden Lokal- und Allgemeinreaktionen überschreiten, steht Ihnen Ihre Hausärztin / Ihr Hausarzt selbstverständlich zur Beratung zur Verfügung. Bei schweren Beeinträchtigungen begeben Sie sich bitte umgehend in ärztliche Behandlung.Es besteht die Möglichkeit, Nebenwirkungen auch selbst zu melden: https://nebenwirkungen.bund.de

RKI (11.01.21)


Impfstellen

Wo kann ich mich impfen lassen?

Die aktuellen Impfzentren können auch über eine interaktive Karte abgefragt werden.

Für einzelne Impfstellen wird in Abstimmung mit Landräten der Wechsel auf einen optimieren Standort geprüft. Die folgende Liste können Sie auch den Seiten des Thüringer Gesundheitsministeriums entnehmen:

Geöffnet ab dem 13. Januar

Schrittweise Öffnung ab dem 3. Februar

Gotha
Kastanienallee 8, 99867 Gotha / ehemalige Praxis (barrierefrei)
Rudolstadt
Altes Krankenhaus Rudolstadt (Haus 8), Jenaische Straße 14, 07407 Rudolstadt (barrierefrei)

Erfurt
1: Helios Klinik, Nordhäuser Straße 74, 99089 Erfurt (barrierefrei)

2: Katholisches Krankenhaus, Haarbergstraße 70, 99097 Erfurt (barrierefrei)

Greiz
Kreiskrankenhaus Greiz, Wichmannstraße 12, 07973 Greiz (barrierefrei)

Jena
1: Ziegesarstraße 19, 07747 Jena / ehemalige Praxis

2: Volksbad, Knebelstraße 10, 07745 Jena (barrierefrei)

Eisenberg
Waldkliniken Eisenberg, Klosterlausnitzer Straße 81, 07607 Eisenberg (barrierefrei)

Gera
Ärztehaus Bieblach, Johannes-R.-Becher-Straße 1, 07549 Gera (barrierefrei)

Apolda
Stadthalle, Klause 1, 99510 Apolda (barrierefrei)

Pößneck
Krankenhaus Pößneck, Hohes Gässchen 8-10, 07381 Pößneck (barrierefrei)

Sömmerda
Leubinger Straße 5, 99610 Sömmerda (barrierefrei)

Schmölln
Klinik, Robert-Koch-Straße 95, 04626 Schmölln (barrierefrei)

Blankenhain
Krankenhaus, Wirthstraße 5, 99444 Blankenhain (barrierefrei)

Weimar
Mon ami, Goetheplatz 11, 99423 Weimar (barrierefrei)

Arnstadt
Brauhausstraße 1, 99310 Arnstadt (barrierefrei)

Sonneberg
Köppelsdorfer Straße 36, 96515 Sonneberg / alte Tanzschule (barrierefrei)

Ilmenau
Am Stollen 48, 98693 Ilmenau / alte Schwimmhalle (barrierefrei)

Bad Frankenhausen
KMG Klinik, An der Wipper 2, 06567 Bad Frankenhausen (barrierefrei)

Hildburghausen
Coburger Straße 22, 98646 Hildburghausen (barrierefrei)

Bad Langensalza
Hufeland Klinikum, Rudolf-Weiss-Straße 1-5, 99947 Bad Langensalza (barrierefrei)

Nordhausen
Stolbergstraße 131, 99734 Nordhausen (barrierefrei)

Eisenach
Mühlhäuser Straße 94, 99817 Eisenach / Container Klinikgelände (barrierefrei)

Leinefelde
Händelstraße 10, 37327 Leinefelde / alte Schule (barrierefrei)

Meiningen
Dr.-Romberg-Straße 2, 98617 Meiningen Dreißigacker /Demenz Zentrum Haus 2 (barrierefrei)

Mühlhausen
Lindenhof 6, 99974 Mühlhausen (barrierefrei)
Navi-Adresse: Sondershäuserlandstraße 3

Suhl
Friedrich-König-Straße 23, 98527 Suhl (barrierefrei)

Bad Salzungen
Solewerk Hotel GmbH, Bahnhofstraße 21, 36433 Bad Salzungen (barrierefrei)

 

Schmalkalden
Siechenrasen 13, 98574 Schmalkalden (barrierefrei)

Ich bin nicht gehfähig, wie komme ich an eine Impfung?

  • Zu den 29 Impfstellen werden 15 mobile Impfteams im Einsatz sein, die vor allem nicht gehfähige Personen in Pflege- und Altenheimen impfen sollen. Für die mobilen Impfteams wird auf die Hilfsorganisationen zurückgegriffen, die in Analogie zu den mobilen Abstricheinheiten vertraglich gebunden werden sollen. Optional können die mobilen Impfteams gemeinsam mit den die jeweiligen Einrichtungen betreuenden Hausärzt*innen und deren Teams die Impfungen durchführen.
     
  • Für Patient*innen, die nicht gehfähig sind, nicht im Heim wohnen, das Haus nicht verlassen können und nicht auf Besuch verzichten wollen, gibt es aktuell lediglich die Möglichkeit, dass sich deren Angehörige impfen lassen müssen. Diese fallen unter Prio 2 („hohe Priorität“).

    Die mobilen Impfteams fahren nur die Heime an. Die Impfung von Menschen, die nicht im Heim leben, kann nicht durch die mobilen Impfteams organisiert werden, da die Impfstoffbeschaffenheit dies nicht vorsieht.

    Den Impfstoff von BioNTech/Pfizer gibt es immer nur in 5er-Ampullen. Diese können nach der Öffnung fünf Tage im Kühlschrank liegen. Wenn man anfängt, die Ampullen aufzuziehen, müssen alle fünf Ampullen aufgezogen werden. Danach können sie nicht mehr transportiert und weiterverwendet werden.

    Die angesprochene Zielgruppe kann erst geimpft werden, wenn es einen Impfstoff gibt, der über die Regelversorgung zugelassen wird (analog zum Grippeimpfstoff).

Welche Kriterien müssen die Räumlichkeiten erfüllen?

Die Räumlichkeiten müssen über ausreichend Platz für mindestens ein Impfteam, einen Anmelde- und einen Warte-bereich unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen verfügen. Darüber hinaus müssen sie die Voraussetzungen für entsprechende Wegeführungen erfüllen.

Zu welchen Zeiten werden die Impfstellen geöffnet sein?

Geplant ist eine Öffnung Montag bis Freitag zwischen sechs und zwölf Stunden: Im ersten Monat voraussichtlich nur eine sechs-Stunden-Schicht, um mit dem Impfstoff auch die Folgeimpfung nach drei Wochen abdecken zu können. Bei Vorhandensein von ausreichend Impfstoff, soll für die Dauer zwei sechs-Stunden-Schichten geöffnet sein.

Ob und wie schnell wir auch an den Wochenenden und Feiertagen impfen werden, hängt vom Vorhandensein des Impfstoffes ab.


Personal

Wer führt die Impfungen durch?

Die Impfungen können grundsätzlich von entsprechend geschultem ärztlichen und medizinischen Personal durchgeführt werden.

Sofern es die Räumlichkeiten ermöglichen, ist eine Besetzung je Impfstelle wie folgt geplant:

  • mindestens 1 Arzt/Ärztin,
  • 2 impfberechtigte nicht-ärztliche Fachkräfte sowie
  • 2 Mitarbeitende am Check-In, sog. Impfstellen-Manager, die sich um die gesamten organisatorischen Abläufe innerhalb der Impfstelle kümmern und als Ansprechpartner für den Pandemiestab der KVT zur Verfügung stehen.

Wie viele Personal wird für die Impfstellen benötigt?

Bei 5 Personen pro Impfstelle plus 15 mobilen Teams á 2-3 Personen werden ca. 200 Personen ärztlicher und nicht-ärztlicher Berufe benötigt. Bei Zweischichtbetrieb sind es ca. 400 Personen.

Soweit die Theorie. Die Realität ist allerdings eine andere: 1.300 Ärztinnen und Ärzte sowie weitere 500 Personen fachmedizinischer Berufe (06.01.21) haben ihre Bereitschaft zum Impfen signalisiert. Die Rückmeldungen zur Verfügbarkeit beziehen sich teilweise nicht nur auf die Regionen, in denen die Meldenden regulär praktizieren. Mancherorts gibt es allerdings weiterhin einen Bedarf. Ob der finale Bedarf abgedeckt ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Wenn täglich an allen Impfstellen und durch die mobilen Impfteams mehrere Stunden geimpft werden soll, muss jede Stunde, jede Impfstelle und jedes Team/jede Schicht abgedeckt sein. Weiterhin müssen wir mögliche personelle Ausfälle kompensieren können, vor allem, wenn wir mit einem Betrieb von mehreren Monaten rechnen müssen. Bei Vorliegen entsprechender Impfstoffmengen besteht zudem die Möglichkeit, die Öffnungszeiten der Impfstellen auszuweiten.

Woher kommt das Personal?

Die KV Thüringen hat ihre Mitglieder, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte Thüringens, via E-Mail, wöchentlichem kvticker (Newsletter) und Internetseite zur Bereitschaft aufgerufen und tut dies fortwährend.

 


Terminvergabe

Brauche ich einen Termin zum Impfen?

Ja. Es gibt ein Terminvergabesystem, bei dem der Anfragende bestätigen muss, dass er oder sie über einen entsprechenden Nachweis einer zu priorisierenden Gruppe verfügt. Sollte er oder sie diesen dann zum Impftermin nicht vorlegen können, verfällt der Anspruch auf diesen Termin und der nächste rückt vor.

Die Terminvergabe ist geöffnet:

  • seit 30.12.20 online
  • seit 04.01.21 telefonisch über die 03643-49 50 49 0

Wie läuft die Terminvergabe ab?

Die Terminvergabe erfolgt priorisiert über eine Internetseite sowie telefonisch:

  1. online auf www.impfen-thueringen.de.

    ⇒ zur Zusammenfassung (PDF)
     
  2. telefonisch unter der Telefonnummer 03643/4950490

    Erreichbarkeit: Montag, Dienstag, Donnerstag von 8 – 17 Uhr & Mittwoch und Freitag von 8 – 12 Uhr

Bei der Vereinbarung des Impftermins über die Website bzw. Telefonnummer erfährt die Person, wann sie wo geimpft wird. Durch ein Netz von 29 Impfstellen und 15 mobilen Impfteams ist gewährleistet, dass i.d.R. entweder wohnortnah oder bei Bewohner*innen von Alten-/Pflegeheimen durch ein mobiles Impfteam geimpft werden kann.

 


Weiterführende Informationen

Informationen von öffentlichen Institutionen

Die Informationslage zur Impfung gegen SARS-CoV-2 in Thüringen aktualisiert sich laufend. Wir verweisen Sie dazu auf die Internetseiten folgender Einrichtungen:


Informationen von Krankenkassen

Vor dem Hintergrund des Starts der ersten Corona-Impfungen in Deutschland erweitern Krankenkassen ihre Informationsangebote rund um das Coronavirus:

  • AOK PLUS - Unter der kostenfreien Servicenummer 0800 2266550 informiert ein 55-köpfiges Team aus Ärzten und medizinisch ausgebildetem Fachpersonal rund um die Uhr zur Corona-Impfung.
  • BARMER - Die kostenlose Hotline 0800 84 84 111 steht uneingeschränkt allen Bundesbürgerinnen und -bürgern rund um die Uhr zur Verfügung.
  • BKK - Hotline zum Coronavirus: 0211 9065 – 666
  • DAK - Täglich rund um die Uhr ist folgende Rufnummer geschlatet: 040 325 325 800. (Sie zahlen lediglich den Anruf zum Ortstarif).
  • IKK classic - Kostenlose Beratung zu medizinischen Fragen rund um die Corona-Impfung: Versicherte erreichen die medizinische Hotline an sieben Tagen in der Woche rund um Uhr unter der kostenfreien Rufnummer 0800 455 1000.
  • KKH - Gesundheitshotline: 089 95 00 84 188 (auch bei Fragen rund um das Coronavirus)
  • TK - 040-46 06 - 61 91 60 (Montag bis Freitag 8 - 20 Uhr)