Für Ihre Gesundheit

kvt Kassenärztliche
Vereinigung Thüringen

Situation in Thüringen

Corona-Tests für Reiserückkehrer

Seit 1. August können sich Reiserückkehrer aus dem Ausland und aus deutschen Corona-Hotspots kostenfrei auf eine Infektion mit dem Corona-Virus testen lassen. Das hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) festgelegt. Beginnend mit dem 8. August besteht für Rückkehrer aus Risikogebieten eine Testpflicht. Sie müssen sich nach Ihrer Rückkehr außerdem beim Gesundheitsamt melden.

Die Tests (Rachen- und Nasenabstrich, danach Laboruntersuchung des Sekrets) sind entweder direkt bei der Einreise (am Flughafen, am Grenzübergang ...) möglich - Tests möglichst gleich dort werden vom BMG dringend empfohlen - oder zu Hause über das Gesundheitsamt, einen Abstrichstützpunkt oder den Arzt.
ACHTUNG! Die Abstriche sind keine vertragsärztliche Leistung. Sie werden zwar von vielen Ärzten angeboten. Sie können den Abstrich jedoch nicht von Ihrem Arzt verlangen.

Und so funktioniert es in Thüringen:

  • Wenn Sie nicht bereits bei der Einreise eine Test-Möglichkeit genutzt haben, rufen Sie nach Ihrer Rückkehr die kostenfreie Rufnummer 116117 an und lassen sich einen Termin für einen Test bei einem Abstrichstützpunkt geben. Halten Sie einen Beleg dafür bereit, dass Sie in den letzten 72 Stunden zurückgekehrt sind (z. B. das Flugticket oder eine Hotelrechnung).
  • Gehen Sie zum Termin zum Abstrichstützpunkt. Vermeiden Sie dort den Kontakt zu anderen Patienten.
  • Bitte gehen Sie nicht selbstständig zum Abstrichstützpunkt oder zum Arzt, da Sie dann möglicherweise andere Personen gefährden!
  • Vermeiden Sie den Kontakt zu anderen Personen, bis Sie ein negatives Testergebnis vorliegen haben.
  • Bei einem positiven Testergebnis melden Sie sich bitte unbedingt bei Ihrem Gesundheitsamt.

Gilt ein Test aus dem Urlaubsland?

Tests aus dem Urlaubsland gelten, wenn sie:

  • nicht älter als 48 Stunden sind,
  • den in Deutschland üblichen Tests entsprechen.

Fragen Sie bitte ggf. bei Ihrem Gesundheitsamt nach.

Welche Länder bzw. Regionen zählen als Risikogebiet?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) weist Länder als Risikogebiet aus, in denen entweder eine bestimmte Zahl an Infektionen pro Bevölkerung überschritten ist oder sich die Zahl der Infektionen nicht kontrollieren lässt. Die Liste wird durch das RKI regelmäßig aktualisiert und im Internet veröffentlicht. Die jeweils aktuelle Liste finden Sie über diesen Link zum RKI.

Informationen des Bundesgesundheitsministeriums

Das Bundesgesundheitsministerium informiert auf einer Themenseite über Einzelheiten zu Tests für Reiserückkehrer. Hier geht es zur Themenseite des BMG.

 

Thüringer Corona-Verordnung (07.07.20, gültig vom 16.07. bis 30.08.2020)

Am 16. Juli trat eine neue Thüringer Verordnung in Kraft. Im Vergleich zur aktuellen Verordnung vom 13. Juni 2020 gibt es nur kleine Änderungen. Alle wichtigen Regeln zum Infektionsschutz bleiben auch weiterhin in Kraft.

Die wichtigsten Anpassungen im Überblick:

  • Besuchsregel wird erweitert auf:
    • zwei Besuche pro Bewohner/in bzw. Patient/in für bis zu zwei Stunden pro Tag
  • Pflicht zur Kontaktdatenerfassung in geschlossenen Räumen gilt noch für:
    • Gaststätten
    • öffentliche Veranstaltungen
    • Messen, Spezialmärkte, Ausstellungen
    • Hallen- und Freizeitbäder, Thermen, Saunen
    • Kulturelle Einrichtungen mit Publikumsverkehr (Museen, Theater, Kinos etc.)
  • Bis 30. August bleiben weiterhin geschlossen:
    • Diskotheken, Clubs
    • Bordelle, Swingerclubs und ähnliche Angebote

Eine Übersicht über die aktuelle Verordnung vom 13. Juni ist auf folgender Übersichtsseite (Zur Webseite des Sozialministeriums) zusammengestellt. Der vollständige Text der aktuell gültigen Verordnung ist unter www.tmasgff.de/covid-19/verordnung (Zur Webseite des Sozialministeriums) veröffentlicht.

Weiterführende Links:

Infektionsschutzregeln in Kindertageseinrichtungen, Schulen und für den Sportbetrieb (ThürSARS-CoV-2-KiSSP-VO) (gültig ab 16.07.2020)

Die Verordnung beinhaltet ein Betretungsverbot der o.g. Einrichtungen für all jene „Personen mit erkennbaren Symptomen einer COVID-19-Erkrankung, insbesondere einer akuten Atemwegserkrankung oder einem akuten Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns“. „Die Entscheidung über das Betretungsverbot trifft die Leitung der Einrichtung“

  • Für Eltern bedeutet das die Erfordernis:
    • eines Nachweises einer negativen Testung auf den Virus SARS-CoV-2, welcher nicht älter als zwei Tage ist, oder
    • eines ärztlichen Attests für ihr Kind/ihre Kinder, „aus dem hervorgeht, dass unter Berücksichtigung der aktuellen Empfehlung des Robert Koch-Instituts zu Maßnahmen und Testkriterien bei COVID-19-Verdacht eine Testung auf eine Infektion mit dem Virus SARS-CoV-2 medizinisch nicht indiziert ist“, welches nicht älter als zwei Tage ist.
  • Ärztinnen und Ärzte sind berufsrechtlich nicht dazu berechtigt, ihre ärztlichen Leistungen unentgeltlich anzubieten. Daher sind Ihre Hausärztinnen und -ärzte dazu gehalten, Ihnen die Bescheinigung nach der Gebührenordnung für Ärzte privat in Rechnung zu stellen.

Rund um den Arztbesuch

  • Beachten Sie bitte die Hinweisschilder zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung beim Betreten einer Arztpraxis.
  • Schieben Sie wichtige Behandlungstermine und Operationen nicht mehr auf.